Die Idee

Beziehungen prägen.

Unsere Beziehungserfahrungen aus der Vergangenheit bestimmen zu einem großen Teil unser Handeln in der Gegenwart und tragen damit wiederum zur Zukunft bei.

Ein kurzes Beispiel:
Die Beziehungen der Mitarbeiter eines Unternehmens entscheiden über den Umgang miteinander, über die Arbeitsatmosphäre und schlussendlich über die Effektivität der einzelnen Mitarbeiter. Man kann sagen: Die Beziehungskultur des Unternehmens trägt zu seinem Erfolg bei.

Wer sich von seinen Kollegen, seinen Kunden und/oder seinem Vorgesetzten gewertschätzt und angenommen, sich gesehen und in seiner Persönlichkeit geachtet fühlt und sei es nur von einem einzigen Menschen dieses Systems, der wird von dieser einen, intensiven Beziehungserfahrung langfristig profitieren.

Dieses Beispiel lässt sich leider auch andersherum aufstellen. Kontinuierliche qualitativ minderwertige Beziehungserfahrungen führen in zukünftigem Umgang mit anderen Menschen zu Problemen. So ist es auch und in viel größerem Umfang und Ausmaß bei unseren Kindern.

Unlängst wurde mir bewusst, wie groß der Einfluss von uns Eltern auf unsere Kinder ist und wie maßgeblich wir an ihrer gesunden Entwicklung beteiligt sind, indem wir über die Beziehungsqualität zu unseren Kindern entscheiden. Wir haben die Möglichkeit mit unseren Kindern eine liebevolle, wertschätzende Beziehung auf Augenhöhe zu gestalten und wir sind verantwortlich dafür, welche Beziehungsprägung wir unseren Kindern mit auf den Weg ins Leben geben – eine große Chance und ja, auch eine große Herausforderung.

Das Angebot von Beziehungsgeprägt soll Eltern einladen, die neue Wege gehen möchten, die alte Erziehungsparadigmen über Bord werfen möchten und Beziehung gestalten wollen. Es soll neue Blickwinkel eröffnen, Vernetzung und Austausch ermöglichen und die Beziehungsqualität in den Mittelpunkt rücken.

Damit es sich für unsere Kinder zukünftig gut anfühlt, beziehungsgeprägt zu sein.

Eine große Aufgabe- lasst uns gemeinsam daran wachsen!