Kinder-Besser-Verstehen

Kurzbeschreibung

Kinder besser zu verstehen und dadurch einen neuen, wertschätzenden Umgang auf Augenhöhe zu ihnen zu finden und zu leben ist der Wunsch vieler Eltern. Auf diesem Weg geraten sie vor allem dann an Stolpersteine, wenn nach dem ersten Lebensjahr die Autonomieentwicklung beginnt. Fragen tun sich auf und manchmal fühlen sich Eltern auf ihrem Weg vielleicht sogar allein mit ihrem Wunsch, etwas anders zu machen.

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Kursaufbau

Der Kinder-besser-verstehen Kurs und seine einzelnen Workshops vermitteln aktuellstes Wissen, stoßen Umdenkprozesse an und geben Raum für Austausch unter Eltern, die ihren Kindern bindungs- und beziehungsorientiert begegnen möchten. Der Kurs setzt sich aus 6 Workshops zusammen, in denen verschiedene Schwerpunkte im Mittelpunkt stehen (s.u.).

Der Kurs lebt von den Erfahrungen der Kursteilnehmer/innen, daher wirst du nach jedem unserer Treffen einen Reflexionsbogen von mir erhalten, den du bis zum nächsten Treffen für dich bearbeiten darfst (Zeitaufwand ca. 20 Minuten). Was du anschließend mit der Gruppe teilen möchtest, entscheidest allein du!

Kurzbeschreibung der einzelnen Workshops

Hier stelle ich dir die Workshops in Stichpunkten vor. Alle 6 Workshops zusammen bilden den KBV-Kurs. Die hier kurz angeführten Inhalte können je nach Gruppendynamik und Interesse der Teilnehmer variieren.

BEziehung statt ERziehung

In diesem Workshop geht es darum, die eigenen Wertvorstellungen zu hinterfragen und sich mit den Wünschen für unsere Kinder auseinander zu setzen. Der Workshop kann dazu dienen, für sich selbst neue Werte und Ziele als Eltern zu definieren, um so einen Umgang auf Augenhöhe anzustoßen.

Die „Trotzphase“ = Die Autonomieentwicklung

Der spannende Workshop rund um die Autonomieentwicklung des Kindes. Wir gehen folgenden Fragen auf den Grund: Was bedeutet Autonomie aus wissenschaftlicher und aus kindlicher Sicht? Wie gehe ich mit dem „Nein!“ meines Kindes um und welche Handlungsalternativen kann ich etablieren?

Strafen / Konsequenzen – neue Handlungswege

Sind Konsequenzen Strafen und sind Strafen überhaupt nötig? Häufig spüren wir in uns ein Unbehagen, wenn wir mit Konsequenzen drohen oder Strafen aussprechen, wir wollen Grenzen ziehen, aber wie gelingt dies wertschätzend? Neben der Vorstellung von Handlungsalternativen, beschäftigen wir uns mit den Themen Bestärkung und mit Ritualen als Orientierung im Alltag.

Alltag I, Schwerpunkte: Alltagsstruktur/Rituale

Die Alltagsgestaltung mit Kleinkindern stellt uns vor vielfältige Herausforderungen, die uns an persönliche Grenzen bringen können. Neben der Strukturierung des Tagesablaufes, dem Mittagsschlaf und dem Einkaufen, finden auch Themen wie das Spiel und die Gestaltung von Übergängen in diesem Workshop Raum. Weiterhin gehen wir der Frage nach inwieweit Höflichkeitsfloskeln von unseren Kindern verlangt werden können und wir werden feststellen, dass Kinder außerordentliche Teamworker sind.

Alltag II, Schwerpunkte: Schlafverhalten, Förderung

Jeder Mensch braucht Schlaf, mein Kind allerdings nicht. Was bedeutet Schlaf für mein Kind, wie hoch ist der Schlafbedarf? Diesen Fragen gehen wir auf Grundlage wissenschaftlicher Erkentnisse nach und beschäftigen uns neben den Themen Sicherheit und Vertrauen mit der Frage, wie Förderung für Kinder aussehen kann und ob wir unsere Kinder verwöhnen können.

Kita und mehr

Der Start in den Kindergarten ist für Eltern und Kinder eine große neue Hürde, die es gemeinsam mit einer Einrichtung oder einer Tagesmutter zu gestalten gilt und die häufig mit Ängsten auf beiden Seiten verbunden ist. Daher steht diese Thematik im Vordergrund des letzten Treffens. Da sich im Laufe des Kurses möglicherweise noch weitere Schwerpunkte innerhalb der Gruppe ergeben, bietet dieser Wroshop zusätzlich Raum für eure offenen Fragen zur kindlichen Entwicklung. Themen könnten sein: die emotionale Entwicklung, Geschwister, das Sauberwerden, der Schnuller (…).

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